Ärzte und Team der internistischen Hausarztpraxis Oberhaching Ascher Gollreiter-Braunfels

Corona-Impfung München Oberhaching Deisenhofen

Booster-Impfung: Neue Termine online verfügbar!

Willkommen in unserer Hausarztpraxis am Kirchplatz in Oberhaching!

Impfen! Impfen! Impfen!

Die 4. Welle überrollt das Land. Darum stocken wir die Termine für eine Corona-Impfung je nach Impfstoff-Verfügbarkeit fortlaufend auf. Wir impfen inzwischen auch abends und an Wochenenden. Außerdem werden wir bis Weihnachten Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag keine reguläre Sprechstunde halten, sondern an diesen Nachmittagen ausschließlich Impfungen durchführen. Mehr siehe unten.

Sobald der Impfstoff für Kinder verfügbar ist, informieren wir Sie an dieser Stelle.

Termin vereinbaren

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

Als Fachärzte für Innere Medizin in Oberhaching und Deisenhofen bieten wir eine umfangreiche hausärztliche und internistische Versorgung an. Durch unsere weitgefächerte klinische Erfahrung in Verbindung mit moderner Technik verfügen wir über hervorragende diagnostische Möglichkeiten. Menschliche Nähe und ein vertrauensvoller, wertschätzender Umgang sind uns sehr wichtig.
Im persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Belange, Wünsche und Sorgen.

WICHTIG: Bei Infekt-Symptomen kommen Sie bitte nicht unangemeldet in die Praxis, sondern vereinbaren einen Termin in unserer speziellen Infektsprechstunde.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben und gut durch den Winter kommen!

Dr. med. Philipp Ascher
Dr. med. Irene Gollreiter-Braunfels
Dr. med. Stefanie Achtelik-Cotta (WBA)

Anerkannte Lehrpraxis der Fakultät für Medizin der Ludwig-Maximilians-Universität, München.

 

Termin vereinbaren

 


Die Corona-Impfung ist ein Segen!

Das kann man gerade in Spanien und Portugal sehen: fast alle erwachsenen Personen sind dort geimpft, in den Kliniken herrscht Normalbetrieb. Der Erfolg: In diesen Ländern floriert das Leben wieder fast „wie früher“!

In Deutschland wurde bislang viel zu wenig geimpft. Darum versinken wir gerade in der 4. Welle. Triage findet längst statt und Intensivpatienten müssen ins Ausland verlegt werden. Teile der Bevölkerung und einige Politiker haben die Aggressivität der Deltavariante völlig unterschätzt. Nur durch die Impfung kommen wir langfristig aus der Pandemie. Bitte lassen Sie sich impfen!


Das Wichtigste ist jetzt:

  • Eine Erst-Impfung für diejenigen, die sich bisher noch nicht geimpft hatten. 
  • Eine Auffrischimpfung besonders dringlich für Personen über 70 Jahre und Menschen mit Vorerkrankungen. Denn diese sind am meisten gefährdet!

  • Außerdem Auffrischimpfungen für alle Menschen ab 18 Jahren, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Corona Auffrisch-Impfung 

Covid-Impfungen schützen je nach Alter zu 90-100% vor schwerem Verlauf! Der Schutz vor milder Infektion und vor schwerem Verlauf lässt aber mit der Zeit nach. Durch eine Boosterung insbesondere der hochbetagten Menschen und Risikopatienten kann die Schutzwirkung wieder deutlich erhöht werden. Bei jüngeren Patienten hält der Impfschutz länger an als bei älteren, dennoch sehen wir wegen der aggressiven Deltavariante viele Impfdurchbrüche auch bei Jüngeren schon 3-4 Monate nach der letzten Impfung. Zum Glück handelt es sich meist um milde Verläufe. Leider können diese geimpften Personen aber das Virus weitertragen und wohlmöglich Risikopatienten anstecken. Darum wird die Auffrisch-Impfung allen Personen ab 18 Jahren empfohlen zur Verhinderung der Ausbreitung.

Wir bieten die Booster-Impfung 

  • allen Personen ab 18 Jahren, deren letzte Impfung 5 Monate zurückliegt. 
  • Risikopatienten impfen wir nach Rücksprache auch früher.
  • Patienten, die bislang nur einmal mit Johnson geimpft wurden, sollten sich schon nach 4 Wochen boostern lassen.

 


So vergeben wir die Impfstoffe:

Weil das Gesundheitsministerium die Impfstoffe aktuell kontingentiert, vergeben wir in unserer Praxis die Impfungen folgendermaßen:

  • Patienten ab 30 Jahre: Moderna
  • Patienten bis 29 Jahre: BioNTech
  • Schwangere: BioNTech

Auf unserer Homepage werden wir demnächst veröffentlichen, ab wann wir Kinderimpfungen anbieten können.

Zum Impftermin bitte unbedingt mitbringen:

Patienten, die bereits in unserer Praxis mit BioNTech oder Moderna geimpft wurden, brauchen keine neue Einverständniserklärung ausfüllen. Alle anderen bitte schon.

Den Aufklärungsbogen für mRNA-Impfstoffe setzen wir als gelesen voraus: 
Download hier -> RKI Aufklärungsmerkblatt

Im Interesse der allermeisten Patienten bemühen wir uns um einen zügigen Ablauf der Impfungen an den Impfterminen. Falls Sie ein längeres, individuelles Aufklärungsgespräch wünschen, ist dies an den Impftagen nicht möglich. Vereinbaren Sie dafür bitte einen gesonderten Termin in unserer Sprechstunde.

 


Noch ungeimpft?

Viele Menschen unterschätzen völlig, wie gefährlich eine Covid-Infektion auch für Jüngere sein kann. Andere haben Angst vor der Corona-Impfung. Dabei ist inzwischen die Datenlage absolut eindeutig: Die vernachlässigbar minimalen Risiken einer Impfung stehen in gar keinem Verhältnis zum potentiellen Risiko einer COVID-Infektion, die u.U. mit schlimmen Folgen fürs ganze Leben ablaufen kann. Allen, die vor einer Corona-Impfung Angst haben, bieten wir gern in unserer Sprechstunde ein persönliches Beratungsgespräch.

Jeder Erwachsene, der sich nicht impfen lässt, macht sich mitverantwortlich für die Eskalation in den Kliniken. Die Überlastung der Kliniken mit Covidpatienten führt zu einer immer schlechteren Versorgung aller anderweitig schwer erkrankten Patienten auf Normal – und Intensivstationen.

Das Risiko, an Langzeitfolgen der Corona-Erkrankung zu leiden oder gar zu versterben, ist um ein Vielfaches größer als das Risiko einer Impfung. Darum sollten sich weltweit alle Menschen ab 12 Jahren impfen lassen!  Zum eigenen Schutz und zum Schutz der Schwächeren und Kranken im Umfeld.

 

Termin vereinbaren

 

Fakt ist:

  • Schwere Verläufe: Covid-Impfungen sind hocheffektiv (90-100%) im Schutz vor schwerem Verlauf. 
  • Impfdurchbrüche: Geimpfte Personen können sich zwar infizieren und ansteckend sein. Statistisch sind sie jedoch signifikant weniger infektiös als Ungeimpfte. Wie kommt das? Vereinfacht gesagt: Immunkompetente Menschen sind nach der Impfung für mehrere Monate ausreichend geschützt vor einem Covid-Befall der inneren Organe. Die Schleimhäute können aber bei entsprechender Exposition für einige Tage mit Coronaviren besiedelt werden, bevor die Viren dann von den Antikörpern zerstört werden. Sowohl die Dauer der Transmissionsgefahr (ca. 3 Tage) als auch das Ausmaß der Viruslast sind bei Geimpften i.a. deutlich geringer als bei Ungeimpften. 
  • Boosterung: Nach einer mRNA-Impfung ist man zunächst zu ca. 80% geschützt vor einer Covid-Infektion und je nach Alter 90- 100% geschützt vor einem schweren Verlauf. Leider lässt der Schutz vor Infektion und vor schwerem Verlauf aber mit der Zeit nach. Die sterile Immunität – also die Fähigkeit des Immunsystems, eine Infektion im Keim zu ersticken – schwindet bei den Jüngeren langsamer, bei den Älteren zügiger. Es bedarf somit nach einigen Monaten dringend einer Auffrischimpfung, prioritär für ältere und immungeschwächte Menschen. Die Booster-Impfung wird aktuell ab 5 Monate nach der 2. Impfung empfohlen. Bei Hoch-Risikopatienten impfen wir ggf. auch schon früher, denn große Studien aus Schweden und Israel besagen, dass über-80Jährige sechs Monate nach ihrer zweiten Impfung nur noch zu 42% vor schwerem Verlauf geschützt sind.
  • Wir müssen besonders die Risikopatienten impfen, um die schweren Verläufe zu verhindern. Dadurch werden die Kliniken entlastet, sodass die Versorgung regulärer nicht COVID-Patienten wieder gewährleistet ist.
  • Und wir müssen die gesamte Bevölkerung ab 12 Jahren impfen, damit das Infektionsgeschehen und damit die 4. Welle insgesamt unter Kontrolle kommt.


BioNTech versus Moderna

Beide mRNA-Impfstoffe bieten den bestmöglichen Schutz vor schwerem Verlauf! Bei beiden Impfstoffen ist der Wirkstoff quasi identisch, der Unterschied liegt in der Dosis. Der mRNA-Gehalt in einer Moderna-Dosis ist höher als bei BioNTech. Dadurch produzieren mit Moderna geimpfte Personen höhere Antikörper-Titer und schneiden in Bezug auf die Wirksamkeit in vielen Studien geringfügig besser ab als BioNTech-Geimpfte. Gerade ältere Menschen mit ihrer von Natur aus schwächeren Immunantwort profitieren also besonders vom höher dosierten Booster durch Moderna! Bei jüngeren Menschen unter 30 Jahre, die von Natur aus mit einer stärkeren Immunantwort reagieren, kann es andererseits gerade wegen dieser höheren Immunantwort nach Moderna-Gabe in höchst seltenen Einzelfällen zu einer überschießenden Immunreaktionen im Sinne einer Entzündung des Herzmuskels kommen, die meist milde verläuft. Bei Personen über 30 Jahren kommt diese seltene Nebenwirkung quasi nicht vor. 

 

Termin vereinbaren

 


Extrem gute Datenlage aus Israel mit 5 Millionen Geimpften:

Israel startete im Dezember 2020, früher als andere Länder, mit einer extrem erfolgreichen Impfkampagne. In Verbindung mit Kontaktbeschränkungen und einem radikalen Einreisestopp konnte durch die Impfkampagne die Inzidenz in Israel innerhalb weniger Monate auf nahe Null gesenkt werden. Ab Juni kam es aber erneut zu einem massiven exponentiellen Anstieg der Inzidenzen. Dies lag v.a. am Auftreten der aggressiven Deltavariante. Außerdem zeigte sich, dass die neutralisierenden Antikörper einige Monate nach der Grundimmunisierung deutlich abfallen, und zwar in allen Altersgruppen.

In einer riesigen follow-up Studie über 6 Monate mit fast 5 Millionen vollständig geimpften Israeli zeigte sich, dass in allen Altersgruppen Impfdurchbrüche von Personen, deren zweite Impfung schon 6 Monate zurück, lag 60% häufiger waren als bei Personen, deren Impfung erst 4 Monate zurück lag. Bezogen auf schwere Erkrankungen war der Unterschied noch größer: Ältere Menschen über 60 Jahre, deren zweite Impfung schon 6 Monate zurück lag, hatten ein 80% größeres Risiko eines schweren Verlaufes als Ältere, deren Impfung erst 4 Monate zurück lag.

Quelle: New England Journal of Medicine https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2114228

 

Termin vereinbaren

 


GENESENE

Als Genesen gelten Personen, deren Covid-Infektion mindestens 4 Wochen zurückliegt. Es zählt der PCR-Nachweis. Ein alleiniger Antikörper-Nachweis ersetzt den PCR-Nachweis nicht. 

Ein Genesenen-Zertifikat hat bei Ungeimpften eine Gültigkeit ab 4 Wochen bis 6 Monate nach positivem PCR-Nachweis. Zum Schutz vor Reinfektion sollen Genesene frühestens nach 4 Wochen (bei mildem Verlauf bzw. Asymptomatischen), spätestens 6 Monate nach dem PCR-Nachweis eine einmalige Boosterung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Nach einer solchen Boosterimpfung ist das Genesenen-Zertifikat derzeit unbegrenzt gültig (Stand 1.11.21).

Genesene, die nach einer SARS-CoV-2-Infektion einmalig einenVektor-Impfstoffs erhalten hatten, wird eine weitere mRNA-Impfung nach 6 Monaten angeboten.

Genesene, die einmalig mit einem mRNA-Impfstoff geboostert wurden, brauchen (Stand 1.11.2021) vorerst keine Auffrischimpfung.

Digitales Impfzertifikat und Genesenenzertifikat
Wir können die digitalen Corona-Impfzertifikate und Genesenenzertifikate in unserer Praxis erstellen. Die Zertifikate werden zunächst ausgedruckt. Den QR-Code können Sie dann in die Corona-Warn-App oder die CovPass-App auf dem Smartphone einlesen. Das Zertifikat kann aber auch auf Papier vorgezeigt werden.

 

Termin vereinbaren

 


CORONA-TEST

PCR-Test: bei Patienten mit Verdacht auf COVID-19, bei Kontaktpersonen und vor Klinikeinweisungen führen wir PCR-Tests durch. Die Kosten werden von den Krankenkassen bzw. dem Bayerischen Staat übernommen. Bitte nutzen Sie unsere Online-Terminvergabe.

PCR-Tests auf eigenen Wunsch sind keine Kassenleistung und somit nicht mehr kostenfrei.

Schnelltests: in unserer Praxis werden keine Schnelltests mehr durchgeführt. Die Testergebnisse sind häufig viel zu unzuverlässig. Wenn Sie dennoch einen Schnelltest wünschen, wenden Sie sich bitte an eines der Testzentren. 

Symptomatische Patienten sollten möglichst bald ab Symptombeginn getestet werden, da die Viruslast und Infektiosität dann am höchsten ist.

Enge Kontaktpersonen: 

  • Kontakt <1,5m ohne Maske über 10 min
  • Gespräch ohne Maske (unabhängig der Gesprächsdauer)
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktpersonen mit Covid-Fall über 10 min in Raum mit hoher Aerosolkonzentration (selbst, wenn FFP2 getragen wurde)

z.B.: Familie, Feste, Indoor-Sport und Personen, die im Bus/Flugzeug bis zu 2 Reihen vor/hinter infizierter Person sitzen (selbst, wenn FFP2 getragen werden).

Ungeimpfte enge Kontaktpersonen müssen für 10 Tage in Quarantäne. Eine Freitestung ab Tag 5 durch einen negativen PCR-Test ist möglich.

Vollständig Geimpfte und Genesene brauchen auch nach engem Kontakt nicht in Quarantäne, sollten aber freiwillig die sozialen Kontakte einschränken.

Mehr Details: Siehe unter Menüpunkt CORONA.

 

Termin vereinbaren