Corona-Impfstoffe

In unserer Praxis verabreichen wir aufgrund ihrer Überlegenheit nur noch mRNA-Impfstoffe, aktuell den Omikron- BA.4/5 angepassten Impfstoff von BioNTech (eine Kombination des Impfstoffes gegen das Ursprungs-Coronavirus und eines neuen an die Omikron-Mutante BA.4/5 angepassten Impfstoffes). Der Proteinimpfstoff Nuvaxovid der Firma Novavax ist in den bayerischen Impfzentren verfügbar.

Corona-Impfung mit den mRNA-Impfstoffen BioNTech und Moderna

Kurzinformation mRNA-Impfstoffe:

  • BioNTech: Ab 5 Jahre, Zweitimpfung nach 3-6 Wochen
  • MODERNA: Zugelassen ab 12 Jahre, laut STIKO empfohlen ab 30 Jahren. Zweitimpfung nach 4 Wochen
  • mRNA-Impfstoffe schützen zu 90-95% vor schwerem Verlauf.

Novavax

Der Proteinimpfstoff Nuvaxovid der Firma Novavax (so wie auch alle anderen Corona- Impfstoffe ein Totimpfstoff) ist ab 18 Jahren zugelassen.  

 

Impfschutz / Immunität

Vollständig geimpft:

Ab dem 1. Oktober 2022 sind für alle Menschen ab 12 Jahren grundsätzlich drei Einzelimpfungen notwendig, um als vollständig immunisiert zu gelten.

Eine durchgemachte Infektion zählt wie eine Impfung, wenn zwischen Impfung und labordiagnostisch nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion ein zeitlicher Mindestabstand von 4 Wochen bestand.

Angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante empfehlen wir allen Bürgern ab 12 Jahren, insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen, eine Boosterung mit dem neuen Omikron-BA.4/5-angepassten Impfstoff ab drei Monate nach der 2. Impfung/Infektion durchzuführen. Die Empfehlung zur Boosterung gilt auch für Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel und Stillende.  

 

Die zweite Auffrischimpfung:

Die zweite Boosterung wird von der STIKO folgenden Personengruppen empfohlen:

  • Menschen ab 60 Jahren
  • Menschen ab 5 Jahren mit bestimmten Grunderkrankung mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe oder mit Immunschwäche
  • Bewohner*innen in Pflegeheimen
  • Personal in medizinischen und Pflegeeinrichtungen

Die zweite Auffrischung sollte ab 6 Monate nach der letzten Impfung/Infektion erfolgen, Eine Verkürzung des Impfabstandes ist in begründeten Fällen möglich.  

 

Die dritte Auffrischimpfung für Hochbetagte:

Bei besonders gefährdeten Personen (z.B. Hochbetagte, Personen mit Immundefizienz) kann es entsprechend der 21. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung sinnvoll sein, noch eine weitere (d.h. eine 5.) Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der 6-Monatsabstand zur letzten Impfung oder Infektion. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und des individuellen Erkrankungsrisikos mit ärztlicher Beratung getroffen werden. (RKI 20.9.2022)

 


Impfung auf eigenen Wunsch:

Die STIKO-Empfehlungen haben das übergeordnete Ziel, schwere Verläufe und Todesfälle zu verhindern.

Personen, die nicht nur vor schweren Verläufen geschützt sein wollen, sondern sich bestmöglich auch vor einer Omikron-Infektion (mit meist mild-moderatem Verlauf) schützen wollen, und die in den letzten 6 Monaten keine Coronainfektion hatten, können sich über die STIKO-Empfehlungen hinaus, auf eigenen Wunsch nach Rücksprache in unserer Praxis ebenfalls mit dem neuen Omikron-BA.4/5-adaptierten Impfstoff impfen lassen. 

Drosten 9/22: „Die neuen Omikron-Varianten BA.5, die inzwischen bei uns vorherrscht, und BA.2.75, die aus Indien kommt, entkommen der Immunantwort recht gut. Infizierte kommen vielleicht nicht ins Krankenhaus, aber sehr viele sind eine Woche krank. Wenn es zu viele auf einmal sind, wird es zum Problem.“

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